Weltfriedensdienst e.V.

Vom Süden lernen: Wasser-Experte aus Simbabwe in Berlin

Am kommenden Montag, den 11. Juni 2018, wird der international erfolgreiche Agrarökologe und langjährige Partner des Weltfriedensdienst e.V. Julious Piti (46) von seiner Arbeit zu Permakultur, einer Methode zum nachhaltigen Anbau von Nahrungsmitteln, im östlichen Afrika berichten. Nach seiner Flucht vor dem mosambikanischen Bürgerkrieg in den 1980er Jahren hat Julious Piti Projekte zur nachhaltigen Landwirtschaft in Simbabwe, Tansania, Uganda und Malawi gegründet. Immer wieder hat er dabei mit dem Weltfriedensdienst zusammengearbeitet – von seiner Geschichte und Erfolgen erzählten wir in unseren Publikationen.

Nachhaltiges Wassermanagement bei extremer Trockenheit

In dem Vortag wird es darum gehen, wie durch besseres Wassermanagement auch unter Bedingungen extremer Trockenheit Ökosysteme rehabilitiert und Nahrungsmittel nachhaltig angebaut werden können. Dabei haben die ZuhörerInnen nicht nur die Möglichkeit, die Projekte von Julious Piti kennenzulernen. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung wird außerdem darauf liegen, die Perspektive zu wechseln und gemeinsam darüber nachzudenken, was Deutschland vom globalen Süden lernen kann.
Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen auf Spendenbasis, der Vortrag von Julious Piti soll um 21 Uhr stattfinden. Danach ist Raum für Fragen und Diskussion gegeben.

 

Wann: 11.06.2018 um 20.00 Uhr

Wo: SONED e.V.
Kreutzigerstr. 19, 10247 Berlin