Weltfriedensdienst e.V.

Nachhaltige Kleidung macht Schlagzeilen: der Bayerische Rundfunk berichtet über Wasserraub

Das junge Programm PULS des Bayrischen Rundfunks berichtet diese Woche über eine neue Idee Kleidung nachhaltig und fair zu produzieren. „Blue Ben“ will Kleidung wassersparend in Europa herstellen. Aus den Erlösen sollen Wasserspar-Projekte in Bangladesch unterstütz werden.

Stefanie Hess, Ressourcenschutz-Expertin vom Weltfriedensdienst, schätz dem BR gegenüber das Vorhaben gemischt ein: Aus Natur- und Wasserschutz-Sicht sei Hanf eine bewusstere Alternative zu der traditionellen Baumwolle: „Für die Produktion von Hanf wird nur circa ein Viertel der Wassermenge gebraucht, im Vergleich zu Baumwolle. Also auf ein Kilo verbraucht Hanf dann im Anbau 2.500 Liter Wasser. Währenddessen liegt Baumwolle bei 11.000 Litern." Kritisch sieht  sie jedoch die Verwendung von Modalfasern – zu selten und zu wichtig für das Klima sind Buchenwälder, die Hauptquelle für die Fasern.

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